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    Renovieren, Modernisieren, Sanieren: Es kommt drauf an, was Sie vorhaben.

     

     

    Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten für Bestandsimmobilien

     

    Renovieren Sie noch oder modernisieren Sie schon? Oft in einem Atemzug genannt, handelt es sich bei den Begriffen Renovierung-Modernisierung-Sanierung doch um drei ganz unterschiedlich definierte Aufgabenbereiche. Welche Maßnahmen genau Sie vorhaben – das bestimmt, auf welcher Grundlage die Bank Ihr Projekt bewertet und welche Finanzierungsmöglichkeiten Ihnen offen stehen. Was Sie grundlegend bei Ihrer Planung beachten sollten, erfahren Sie hier.

     

     

    Das A & O: Gute Planung mit Fachleuten

     

     

    Wenn Sie eine Bestandsimmobilie kaufen möchten, bei der eine Renovierung, Modernisierung oder Sanierung ansteht, sollten Sie spätestens bei der Zweitbesichtigung jemanden vom Fach für Kostenkalkulation und Planung hinzuziehen: sei es einen Bausachverständigen, Bauingenieur, Architekten und/oder Energieberater.

     

     

    Prüfung der baulichen Substanz

     

    In der Praxis handelt es sich bei erschwinglichen Bestandsobjekten oft um Gebäude aus den 60er oder 70er Jahren, die man – egal, wie gut der optische Eindruck sein mag – von der Substanz her bewerten lassen muss. Architekt oder Gutachter beurteilen, was erneuert werden soll, welche Gewerke dazu vonnöten sind und können dann die Planung anstoßen. Denn wenn Sie den Finanzierungsantrag bei Ihrer Bank einreichen, müssen Sie bereits die fertige Planung vorlegen! 

     

     

    Baufinanzierung für Renovierung = Baufinanzierung für Werterhaltung

     

    Unter Renovierung versteht man ausschließlich die Instandsetzung von bereits im Objekt vorhandenen Elementen. Alles, was im Haus besteht bzw. schon einmal bestand, und was Sie nun in einen erneuerten Zustand versetzen: Maßnahmen wie etwa das Austauschen von Böden – z.B. Parkett legen oder neues Laminat –, ein neuer Farbanstrich oder Fliesen im Bad, der Einbau neuer Türen oder der Austausch der alten Heizungsanlage gegen ein aktuelles Modell.

    Mit solchen Renovierungsmaßnahmen verlängern Sie die Restnutzungsdauer Ihrer Immobilie. Es handelt sich also um Werterhaltung – nicht jedoch um eine Wertsteigerung des Objektes. Für die Bewertung durch Ihre Bank bedeutet dies: Der Renovierungswert wird nicht 1:1 auf den Wert Ihres Objektes obenauf gesetzt!

     

     

    Baufinanzierung für Sanierung: Planungssicherheit und Förderung

     

    Hier geht’s richtig zur Sache! Bei der Kernsanierung bleibt nur das Gerüst des Hauses stehen, und größere Investitionssummen kommen ins Spiel. Eine kritische Prüfung des Zustands der Immobilie durch einen Bausachverständigen lohnt sich dabei immer. So wird der Aufwand kalkulierbar und Sie gewinnen Planungssicherheit. Der Fokus liegt auch beim Sanieren meist auf Energieeffizienz-Maßnahmen: Ein cleverer Finanzierungsmix aus KfW-Kredit, regionalen Fördergeldern und optimiertem Baufinanzierungskredit macht die Gebrauchtimmobilie trotz Sanierungsaufwand erschwinglich.

     

     

    Energieberater und KfW-Förderung

     

    Für alle, die eine Gebrauchtimmobilie veräußern, ist die Vorlage eines Energieausweises Pflicht. Für Sie als Käufer lohnt es sich auf jeden Fall, einen Energieberater hinzuzuziehen: Zu seinen Aufgaben gehört es, die notwendigen energetischen Maßnahmen festzulegen, sie bei der KfW anzumelden. Außerdem muss er dann noch die Durchführung dieser Maßnahmen der KfW bestätigen.

     

     

    Was, wenn ich Eigenleistungen erbringe?

    Baufinanzierung und Eigenleistung kombinieren – wie geht das?

     

    Je umfangreicher die Eigenleistungen sind, die Sie planen, desto wichtiger ist es, auch dafür einen Architekten mit ins Boot zu holen. Denn Ihre Bank will genau wissen, welche Maßnahmen durchgeführt werden und welche Gewerke Sie durch einen Profi ausführen lassen und welche Sie selbst übernehmen möchten.

     

    Ihr Architekt legt dann fest, für welche Gesamtsumme die Renovierung machbar ist und in welcher Größenordnung sich dabei Handwerker-Lohnleistungen einsparen lassen. Zudem müssen Sie eine Helferliste erstellen – also anführen, welche Personen auf Ihrer Baustelle mitarbeiten. Es sollte deutlich werden, dass Sie als berufstätiger Hausbesitzer die Arbeiten auch erbringen können. Denn diese Eigenleistungen entsprechen einem „Eigenkapitalersatz“. d.h. sie erhöhen ebenfalls den Objektwert.

     

     

    Fazit

     

    Trotz Renovierungs,- Modernisierungs- oder Sanierungsaufwand ist der Kauf einer Gebrauchtimmobilie oft erschwinglicher als ein Neubau. Umfassend planen, spezifische Förderprogramme nutzen, mit einem bankenunabhängigen Berater die Finanzierung besprechen, um ein Höchstmaß an Flexibilität zu gewinnen: Nehmen Sie sich diese Zeit  – unterm Strich zahlt es sich aus.

     

    Als Erstes gilt es aber gemeinsam zu klären: „Was genau haben Sie vor?“ Melden Sie sich bei mir, dann können wir Ihren Fall individuell besprechen. Ich freue mich auf Ihren Anruf!

     

     

     

     

     

     


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